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New Design erklärt + Academy

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Bild des Benutzers Andrea C. Rostetter

Eure Videos und Erklärungen sind auch im Umfeld von Profis sehr nützlich und einfach - richtig gut. Kompliment.
In diesem Sinne danken wir Ihnen herzlich.
ACR Team

Bild des Benutzers F. Pümpin

Gut gemacht, der neue Auftritt. Die Idee mit der Academy ist grossartig. Hab mich sogleich angemeldet. Freue mich auf die Kurse. Hab jetzt ja zwei Tage Zeit.

Bild des Benutzers Anton

Gratulation zu der Idee der Academy. Ich habe mich schon lange gefragt, wie (bzw. wie lange) Ihr Fintool gratis anbietet. Das mit den CHF 8 für das Einbinden der Videos finde ich grossartig. Ich finde es auch fair, dass Ihr die sonstigen Videos weiterhin umsonst liefert. Hab mich irgendwie schon an die 2x pro Woche gewöhnt. Bezahle aber trotzdem, einfach weil es die Sache wert ist.
Beste Grüsse

Bild des Benutzers Bernhard

Genau! Das ist doch die treffende Zielrichtung und korrekte, offene und transparente Information -
unbeeinflusst von anderen Interessensgruppen - welche wir benötigen!
Grosses Kompliment!
Bernhard Metzger

Bild des Benutzers Olivier

Le nouveau design est très réussi. Vos vidéos sont toujours extrêmement intéressantes et de haute valeur même pour les spécialistes. Merci et bravo!

Bild des Benutzers Hauenstein Heinrich

Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Fintool-Kurzvideos sind das Beste, was wir in der Finanz- und Wirtschaftswelt so kompakt, kurz und bündig zu sehen und hören bekommen. Kompliment, herzlichen Dank und viel Erfolg mit Ihrem nächsten, dem Academy-Schritt.

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Hypotheken Senioren: Können wir?

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Hypotheken Senioren: Können wir?

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Bild des Benutzers Isabelle Scherrer

In jedem Fall, diese Tragbarkeitsrechnungen sind schlicht und einfach eine Frechheit. So geht das nicht. Es kann nicht sein, dass alte Leute ein Leben lang für die Immobilie sparen und nachher faktisch durch diese Tragbarkeitsregel "enteignet" werden. Mich nimmt einmal wunder seit WANN und von WEM diese Tragbarkeitsregeln aufgestellt wurden. Eine entnervte Isabelle Scherrer

Bild des Benutzers Iwan Brot

Liebe Frau Scherrer

Die Regeln werden von der schweizerischen Bankiervereinigung (http://www.swissbanking.org/de/) aufgestellt. Über folgenden Link finden Sie diverse bestehende Richtlinien: http://www.swissbanking.org/de/services/bibliothek/richtlinien.

Der kalkulatorische Zinssatz ist nirgends festgeschrieben. Es wird lediglich gefordert, dass ein nachhaltiger Zinssatz angewendet werden muss. Und diesen legen die meisten Institute im Bereich von 4.50%/5.00% fest.

Freundliche Grüsse
Iwan Brot

Bild des Benutzers Gerry Linder

Warum ist in dem Beispiel die Hypothek mit 5 % berechnet. Sicherheitsmarge? Ist diese nicht zu gross.
Besten Dank es war wiederum eine gut erklärte Fallstudie.
Gerry Linder

Bild des Benutzers Sandra Meier

5% ist in der Schweiz der sehr langfristige Durchschnittszins für Hypotheken und die Banken haben sich dazu verpflichtet diesen Zinssatz in den Tragbarkeitsrechnungen anzuwenden.

Bild des Benutzers Iwan Brot

Sehr geehrter Herr Linder

Die meisten Banken rechnen mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5%, teilweise wird mit 4.50% gerechnet. Beim kalkulatorischen Zinssatz handelt es sich um einen langfristigen Zinssatz, welcher, wie aktuell, weit weg von den aktuellen Zinskonditionen liegen kann. Mit der Berücksichtigung dieses Zinssatzes möchten die Banken sicherstellen, dass die Finanzierbarkeit der Hypothek nachhaltig ist. Es ist also, wie Sie richtig schreiben, eine Sicherheitsmarge.

Selbstverständlich kann man diskutieren, ob es angebracht ist, in der heutigen Zeit mit einem Zinssatz von 5% zu rechnen. Insbesondere dann, wenn eine langfristige Festhypothek abgeschlossen wird. Darüber streiten sich die Banken und sind sich in diesem Punkt nicht einig.

Freundliche Grüsse
Iwan Brot

Bild des Benutzers Tiziano

Neben dem Renteneinkommen kann auch noch ein Teil sog. "Vermögensverzehr" gerechnet werden (liquide Mittel bis z.B. Alter 85). Dies verbessert die kalkulatorische Tragbarkeit wesentlich.

Bild des Benutzers Iwan Brot

Lieber Tiziano

Der Hinweis ist korrekt. Setzt aber voraus, dass entsprechend Vermögen vorhanden ist (u.a. z.B. durch Auszahlung der Pensionskasse als einmalige Kapitalleistung, denn in diesem Fall fehlt die Verrentung und somit der fixe Einkommensstrom). Je nach Bank und Alter der betroffenen Kundschaft wird vom 'freien' Vermögen ein Wert von 2 bis 5% als Vermögensverzehr in Form eines Einkommens angerechnet. Das kann die Tragbarkeitsberechnung verbessern und im positiven Fall zu einer etwas höheren Hypothek führen.

Freundliche Grüsse
Iwan Brot

Bild des Benutzers Sandra Meier

Nebenbemerkung - der Dozent würde vielleicht besser für die Aufnahme die Ärmel nach vorne krempeln...

Okay Beitrag, allerdings wir im Jahr vor der Pensionierung die Situation nicht so dramatisch anders gewesen sein, oder? Wer ein Haus im Wert von CHF 1.25m besitzt und knapp kalkulieren muss sollte deshalb wahrscheinlich besser langfristig an direkte oder indirekte Amortisation der Hypothek denken - einverstanden?

Bild des Benutzers Iwan Brot

Sehr geehrte Frau Meier,
Langfristige Denkweise hilft bestimmt, um nicht in solche Situationen zu geraten. Da bin ich absolut einverstanden. Nur ist es leider so, dass seit 1995 die Möglichkeit des WEF-Bezuges (bis Alter 50 die gesamte Freizügigkeitsleistung, danach gibt es eine Vergleichsrechnung) besteht und manche Leute (inkl. Kreditgeber) nicht daran gedacht haben, einen solchen Vorbezug in die langfristigen Überlegungen miteinzubeziehen. Die mögliche Konsequenz im Rentenalter besteht darin, dass infolge 'fehlendem' Pensionskassenguthaben die Rente (oder das Kapital, allenfalls eine Mischform) deutlich tiefer ausfällt und somit die Tragbarkeit mit den kalkulatorischen Zinssätzen möglicherweise nicht mehr gegeben ist. Dieses Beispiel ist als ein Beispiel zu verstehen, warum Probleme entstehen können.
Einige Banken haben die Weisungen angepasst, so dass dies nicht mehr passieren kann bzw. sollte. Richtigerweise wird sowohl ein Vorbezug wie auch eine Verpfändung aus der Pensionskasse in der Kreditbeurteilung und den Amortisationsüberlegungen mitberücksichtigt. Aber Altlasten sind davon nicht betroffen.
Und heute ist es bei den Banken üblich, dass ab Alter 55 (Grössenordnung) eine Tragbarkeitsberechnung im Alter vorgenommen wird. Dazu wird der Kunde evtl. aufgefordert, einen individuellen Kontoauszug von der 1. Säule (oder Rentenvorausberechnung der 1. Säule) sowie einen aktuellen Pensionskassenausweis einzureichen. Aus diesen Unterlagen kann das mögliche Renteneinkommen (bis zum effektiven Rentenalter kann sich aber noch einiges ändern) ermittelt werden und somit eine, sofern notwendig, weitergehende Amortisation vereinbart werden, damit die Tragbarkeit ab dem Zeitpunkt der Pensionierung effektiv gegeben ist.
Iwan Brot, der Kurzarmhemdträger ;-)

Bild des Benutzers Otto MARTIN (65 jährig)

Wenn ich 160'000 Renteneinkommen haben soll, müsste meine Pensionskassenkonto etwa 3 Millionen CHF enthalten (ungefähr 5 % Pensionsrente plus AHV). Aber wenn solche Summen für mich einbezahlt wurden, dann war mein Einkommen wohl so, dass ich auch auf die Hypothek von 800'000 nicht mehr angewiesen bin!
Einmal mehr zeigt sich der Lauf der Geschichte: Ein Pendel, das von einem Extrem ins andere schlägt. Die Hypotheken-Vergabe wurde jahrelang zu unvorsichtig gehandhabt, jetzt ist das Vorgehen übervorsichtig und "das Alter" bestrafend!

Bild des Benutzers Iwan Brot

Sehr geehrter Herr Martin
Einverstanden, bei diesem Einkommen sollte die Unabhängigkeit von einer Hypothek möglich sein bzw. eine langfristige Planung dieses Problem definitiv entschärfen. Ich habe mir einfach erlaubt, das gleiche Zahlenbeispiel zu nehmen wie beim Video "Hypothek: Können wir?" So quasi als Hypothekargeschichte.
Und bevor jemand die Liegenschaft aufgibt, werden andere Ausgaben angepasst. Aber eben, das Budget ist, wenn überhaupt, zweitrangig. Alles stützt sich auf das Einkommen.
Fintool-Team

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Hypothek: "Können wir?"

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Hypothek: "Können wir?"

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Bild des Benutzers Isabelle Scherrer

Nach meinen Erfahrungen stimmt das alles nicht. Meine Erfahrung, selbst wenn ich 50 % Eigenkapital bei einem Kaufpreis von 800 000 bringe, den Hypothekarzins (Hypothek 10 Jahre fest) bei der Bank für die volle Laufzeit fix hinterlege, ist die Tragfähigkeit angeblich immer noch nicht gegeben, da ich lediglich 60 000 Einkommen vorweisen kann. Wo liegt eigentlich in einem solchen Fall das Problem. Ein Manager, mit einem Einkommen von einer Million und einer Hypothekenbelastung von 80 % und mehr, erhält bei der ALV auch nicht mehr als 8 000 pro Monat. Aber hier ist die Tragfähigkeit lustigerweise gegeben - bei mir nicht. Soll mir das einer mal erklären??? Hier stimmt es nicht. Reissbretttheorien mehr nicht, völlig an der Realität vorbei

Bild des Benutzers Iwan Brot

Sehr geehrte Frau Scherrer

Wie ausgeführt, rechnet die Bank die Tragfähigkeit nicht mit dem aktuellen Zinssatz (in Ihrem Beispiel mit einer 10-jährigen Festhypothek), sondern mit einem kalkulatorischen Zinssatz. Dieser liegt in der Regel zwischen 4.50% und 5.00%. Ein Teil der Banken rechnet mit dem Nettoeinkommen, ein Teil mit dem Bruttoeinkommen.
Bei einem (Brutto-)Einkommen von 60 000 und einem Kaufpreis von 800 000 gewährt Ihnen die Bank nach der klassischen Methode (mit 5% gerechnet) eine Hypothek von 240 000. Entsprechend muss Eigenkapital von 560 000 eingebracht werden.
Die Tragfähigkeitsberechnungen sind tatsächlich statisch. Eine mögliche Arbeitslosigkeit oder auch eine mögliche Scheidung bleibt bei dieser Betrachtung unberücksichtigt. In der Tat muss man sich die Frage stellen, ob nicht eine dynamische Betrachtung angebracht wäre und z.B. die Annuitätenhypothek (wieder) eingeführt wird. Die Gürbetaler Bank beschreitet diesen Weg siehe hier: http://www.derbund.ch/wirtschaft/guerbetaler-bank-macht-was-raiffeisen-n...
Selbstverständlich hat die Bank die Möglichkeit, einen Kredit auch dann zu gewähren, wenn er die oben aufgeführten Kriterien (gemäss der internen Bankweisung) nicht erfüllt. Nur ist der Kredit in diesem Fall als ETP (Exceptions to policy) zu führen, was die Banken möglichst vermeiden wollen.
Freundliche Grüsse
Iwan Brot

Bild des Benutzers Ruth Leuzinger

Man müsste die Leute auch noch darauf aufmerksam machen, dass die Tragbarkeit auch nach der Pensionierung, d.h. mit der Rente gegeben sein muss, sonst kann man die Wohnung / das Haus im Alter nicht halten.

Bild des Benutzers Iwan Brot

Sehr geehrte Frau Leuzinger
Zu diesem äusserst wichtigen Thema haben wir ein separates Video gemacht, welches u.a. auf der Grundlage vom Video "Können wir?" aufbaut.
Fintool-Team

Bild des Benutzers Marc

Die 5 % Hypothekarkosten sind völlig übertrieben, wenn man eine 20-jährige Hypothek für unter 2% abschliessen kann.
Auch 1% Nebenkosten sind in der Regel zu hoch angesetzt.

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Bild des Benutzers Anonymous

Grossartige Darstellung, hab das so bisher noch nirgend gesehen.

Bild des Benutzers P. Weiermann

Ausgesprochen gelungene Darstellung. Allein das Hinsehen öffnet einem die Augen. Weiter so, ich schätze die Videos sehr.

Bild des Benutzers arnold senger

Besten Dank für das interessante Video, welches mir meine Meinung bestätigt:
*Trau keinem Analysten
*Hilf dir selbst, so hilft dir Gott

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Bild des Benutzers F. Jäggi

Gratulation zum neuen Design. Sieht gut aus. Farbig, frisch, freundlich. Passt zu Fintool. Die Idee mit der Academy finde ich genial. Freue mich schon darauf, die Serien durchzuarbeiten. Weiter so.

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Steuerfolgen von Fonds 2

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Steuerfolgen von Fonds 2

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Bild des Benutzers Friedrich Müller

Guten Morgen zusammen
Besten Dank für die immer sehr informativen Beiträge. Gehe ich richtig in der Annahme, dass eine steuerliche Optimierung, wie sie soeben unter dem Titel Steuerfolgen von Fonds II von Ihnen einleuchtend dargestellt wurde, nur im ersten Jahr sich realisieren lässt? Im zweiten Jahr habe ich ja die Fonds über das steuerlich relevante Datum hinaus, so dass sich die von Ihnen erklärte Optimierung der Steuern nur bei einem allfälligen Zukauf umsetzen lässt.

Bild des Benutzers Iwan Brot

Ihre Annahme ist absolut korrekt. Der Zeitpunkt der Transaktion ist zu beachten. Während der Haltephase muss der Ertrag der Anlage versteuert werden, wenn dieser zum Zeitpunkt des Fonds-Geschäftsabschlusses gehalten wurde. Auch Ihr Hinweis zu den allfälligen Zukäufen ist korrekt. Es geht also darum, vor einer Wertschriftentransaktion in einem thesaurierenden Anlagefonds zu prüfen, wann der Geschäftsabschluss des entsprechenden Anlagefonds ist. Einen Hinweis erhalten Sie in der Regel im Factsheet. Im umgekehrten Fall lässt sich auch sagen, dass bei Liquiditätsbedarf geprüft werden muss, ob der thesaurierende Anlagefonds demnächst den Geschäftsabschluss hat. Wenn ja, sofort verkaufen, sprich vor Geschäftsabschluss und somit die Einkommenssteuer für die entsprechende Steuerperiode sparen. Aber ja nicht systematisch vorgehen!

Bild des Benutzers dirk

Guten Tag, betrifft das auch deutsche etf´s / fonds? oder ist das nur in der Schweiz so?
Und was passiert mit Kunden, die diese Produkte als z.b. Deutscher kaufen?
vg dirk

Bild des Benutzers Iwan Brot

Die Aussagen beziehen sich auf das Schweizer Steuergesetz und Steuerpflichtige in der Schweiz. In diesem Fall betrifft es auch deutsche ETF's / Fonds. In der Schweizer Steuererklärung sind die weltweiten Einkommen und Vermögen zu deklarieren. Je nach Situation unterscheidet sich das satzbestimmende Einkommen/Vermögen vom steuerbaren Einkommen/Vermögen. Über folgenden Link können Sie mittels Valorennummer (oder ISIN) prüfen, was für Steuerwerte berücksichtigt werden müssen: https://www.ictax.admin.ch/extern/de.html#/search. Es kann sein, dass noch nicht alle Steuerwerte bekannt sind. Dann erscheint ein entsprechender Hinweis.

Bild des Benutzers Peter Tschudi

Sehr geehrte Herren
Wie immer: sehr gut gemacht und informativ, Ihre Videos betr. Steuerfolgen bei Dividenden etc.
Nicht kanz klar ist, was nun die Konsequenzen sein sollen. Verkaufen vor der Ausschüttung (Dividenden) und dann zurück kaufen? Desgleichen bei thesaurierenden Fonds vor dem Abschluss und nach dem Abschluss. Dann spart man zwar Steuern, aber generiert Spesen.
Freundliche Grüsse.

Peter Tschudi

Bild des Benutzers Iwan Brot

Verkaufen Sie ja nicht vor der Ausschüttung und danach zurück kaufen bzw. dasselbe beim thesaurierenden Anlagefonds vor dem Abschluss und nach dem Abschluss des Anlagefonds. Sie lösen damit Transaktionskosten aus (welche zwar günstiger sein können als die Steuerlast), aber, und das ist entscheidend, bei diesem Vorgehen wird Ihnen die Steuerbehörde systematisches Vorgehen unterstellen und somit die Transaktion als Steuerumgehung einstufen. Dies führt zu einer Aufrechnung des steuerbaren Ertrages. Somit würden Sie die Transaktionsspesen verlieren und trotzdem Steuern abführen.

Was soll nun die Konsequenz sein: Wenn Sie eine Wertschriftentransaktion auslösen, achten Sie darauf, ob demnächst ein steuerrelevantes Datum eintrifft. Wenn ja, können Sie die Transaktion entsprechend steuern, damit keine zusätzlichen Steuern anfallen. Aber es ist ein einmaliger Effekt, kann aber, je nach Transaktionsgrösse, mehrere Tausend Franken ausmachen.

Bild des Benutzers Peter Müller

Eine gute Sache, für nur CHF 8.- / mt.

Bild des Benutzers Michael

Sehr geehrtes Fintool-Team
Vielen Dank für Ihre interessanten Videos.
Beim Video "Steuerfolgen von Fonds II" frage ich mich, warum Sie bei Ihrer Gesamtberechnung nur die Steuerbelastung, aber nicht den steuerbereinigten Ertrag von CHF 135.65 einbeziehen? Durch die Reinvestition des Ertrags nimmt ja das Vermögen zu, also Netto um CHF 135.65 (Ertrag - Steuern).
Freundliche Grüsse
Michael

Bild des Benutzers Iwan Brot

Ihre Aussage ist korrekt, dass durch die Reinvestition des Ertrags das Vermögen (Wert des Anteilscheins) zunimmt. Sämtliche Reinvestitionen der Vorjahre sind im Kaufpreis von CHF 19'797 enthalten. Durch die Korrektur der Einkommens-Steuerbelastung von in diesem Beispiel CHF 67.85 wird lediglich aufgezeigt, dass bei steuerlich betrachtet ungünstigem Einstiegszeitpunkt sofort Geld verloren geht.
Unter der Voraussetzung, dass die Anlegerschaft einen ausgeschütteten Ertrag nicht konsumiert, sondern auf dem Konto stehen lässt oder wiederum investiert (und/oder keine Kapitalverluste entstehen), nimmt das steuerbare Vermögen auch zu. Im Gegensatz zum thesaurierenden Anlagefonds ist es dann nicht im Preis des Anteilscheines enthalten, sondern auf dem Konto bzw. der neuen Investition.
Freundliche Grüsse
Iwan Brot

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Steuerfolgen von Fonds 1

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Steuerfolgen von Fonds 1

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Bild des Benutzers Mathemuffel

Ich gebe zu, ich hatte in Mathe einen Fensterplatz. Können Sie mir erklären, wie Sie auf den Wert nach Steuern von 19'360 kommen? Müssten das nicht 19'760 sein?

Bild des Benutzers Iwan Brot

Das Beispiel wurde mit den 100 Anteilscheinen gerechnet. Auf den Nettowert nach Steuern von 19'360 komme ich wie folgt:

100 Anteilscheine à 190 (Kurs pro Anteilschein am ex-Tag) = 19'000
+ 100 Anteilscheine à 5.40 (Ausschüttung pro Anteilschein) = 540 (Kontogutschrift)
./. 100 Anteilscheine à 1.80 (Einkommenssteuerlast pro Anteilschein) = 180 (mit einem beispielhaften Grenzsteuersatz von 33.33% gerechnet)
Nettowert am ex-Tag nach Steuern = 19'360

Die Einkommenssteuerlast von 180 wird in der Praxis nicht über den Anlagefonds verrechnet, sondern ist ein Bestandteil der ordentlichen Einkommenssteuer. Diese ergibt sich aus dem steuerbaren Einkommen, welches sich in diesem Beispiel infolge dieser Anlage um 540 erhöht. Und daraus resultiert, bei einem Grenzsteuersatz von 33.33%, via ordentlicher Einkommenssteuer ein Geldausgang von CHF 180.

Freundliche Grüsse
Iwan Brot

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Warum indexieren funktioniert

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Kommentare

Bild des Benutzers Gerhard Schwab

Interessant, die Zahlen - aber sind sie nicht etwas einseitig?
Mich würde auch die andere Seite interessieren:
- wie entwickelt sich der Index ohne die SCHLECHTESTEN 25%?
- ist nicht die Wahrscheinlichkeit, dass ein aktiver Investor die SCHLECHTESTEN Aktien nicht erwischt, genauso hoch?
Macht ein Index nicht genau das, was man Investoren NICHT empfiehlt:
Er "verkauft" Verlierer-Aktien nicht schnell genug, sondern hält sie, bis sie die Werteschwelle unterschritten haben und "kauft" sie erst, wenn sie sich bereits erholt haben.
Mit anderen Worten: ein Index macht keine Gewinnmitnahmen.
Wie wirkt sich das aus?
Freundliche Grüsse

Bild des Benutzers Marc Possa

Wieder mal ein guter Beitrag mit einem guten Präsentator, der schon nahe an Erwin Heri herankommt. Wenn man sich aber die Geschäftsmodelle beispielsweise der Schweizer Grossbanken anschaut, muss man leider klar zum Schluss kommen, dass die Interessens-Alignierung zwischen den Managements und denjenigen der risikotragenden Minderheitsaktionäre nicht besteht und dass mangels eines disziplinierenden Grossaktionärs die Selbstbedienungsmentalität und die Risikofreude Überhand genommen haben, was zu einer suboptimalen Risiko-Rendite Proposition führt. Deshalb muss man zwingend eine Selektion vornehmen, vielleicht auch mit dem Risiko, kurzfristig eine "gut-performende" Aktie zu verpassen (z.Bsp. bei einem technischen Rebound der Grossbankenaktien). Unternehmenskultur steht über vielem, leider gibt es für dies noch keine genaue Formel, aber eine superiore Kultur ist das Ergebnis von gewissen klar definierbaren Faktoren. Diese Mühe muss man sich nehmen und auch den Mut zur Lücke aufbringen. Langfristig zahlt sich dies mehrfach aus.
Beste Grüsse
Marc Possa
Geschäftsführender Partner VV Vermögensverwaltung AG
6304 Zug
+41 41 720 47 90
marc [dot] possa [at] vv-ag [dot] ch

Bild des Benutzers Nestor

Die Argumentation von Herrn Ochsner überzeugt mich aus folgenden Gründen nicht:
1. Die Argumentation gilt nur für Buy-and-Hold Anleger, die durch Dick und Dünn an ihren Aktien festhalten, auch wenn sie Monate- und Jahrelang unterperformen.
2. Weil Index-ETF immer auch die schlechtesten Aktien des Index enthalten.
Indexieren ist sicher etwas für Leute, die sich mit Durchschnittsperformances passiver Anlagestrategien zufrieden geben. Aber wie heisst es doch so schön: Wer Nichts wagt, gewinnt auch Nichts!

Bild des Benutzers redakteur

Nun ja, es ist ja nicht so, dass jemand der ein Aktienindexprodukt hält, "nichts wagt". Immerhin hat er oder sie eine Anlage mit einer Volatilität im Bereich von 15 bis 20%. Und er oder sie gewinnt ja auch - eben die langfristige Rendite von zwischen 5 und 10% p.a. Wenn Sie sich die 72 Regel ansehen (hier das Video dazu, oder wenn Sie es lieber ein wenig technisch haben, hier) ist ja das gar nicht so schlecht. Wenn Sie wissen, wie man es sicher besser macht als der Index, dann machen wir mit Ihnen sehr gerne ein Video. Melden Sie sich einfach bei uns. Aber bitte auch mit klarer Evidenz für systematische langfristige Überperformance, die nicht einfach nur das Erwirtschaften zusätzlicher Risikoprämien darstellt. Denn solche Videos haben wir auch schon gemacht. Beispielsweise hier zum Small Cap Effect, oder hier zur Momentum-Diskussion.

Bild des Benutzers Ulrich

Hallo!
Klar, wenn man zufällig nicht die beste Aktie im Portfolio hat..., dann ist der Index besser...
Nun nehmen wir mal an, A1 hätte nicht +50%, sondern -50% gemacht...
Wenn man die dann zufällig nicht gehabt hätte, wäre der Index dagegen dann deutlich schlechter gelaufen...
Das ganze Zahlenspiel erinnert mich an eine Statistik von Fidelity, die mal vorgerechnet hat, was passieren würde, wenn man die besten 10 Tage an der Börse in einem Zeitraum X verpasst.
Fidelity hat es allerdings versäumt, auch einmal vorzurechnen, was passiert, wenn man die schlechtesten 10 Tage verpasst.
Merke: will man eine bestimmte Botschaft via Statistik verbreiten, werden die Zahlen oft "passend" gemacht...
Schade, dass dies auch hier passiert..!
Mit freundlichen Grüßen
Harmssen

Bild des Benutzers redakteur

Wir haben das Beispiel mit den besten Tagen in einem Video bearbeitet. Sie finden es (hier). In einem weiteren Video gehen wir dann aber noch der Frage nach, wie es dazu kommen kann, dass einem gerade diese "heissen Tage" fehlen. Schauen sie doch (hier) mal rein. Im übrigen geht es uns nicht darum, via Statistik "eine bestimmte Botschaft zu verbreiten". Wir gehen unter anderem einfach nur der Frage nach, warum passive Strukturen mit grosser Regelmässigkeit besser performen als aktive Anlagestrategien. Da wir keine Produktinteressen verfolgen und unabhängig sind, sind das legitime Fragestellungen. 

Bild des Benutzers Benno Gächter

Ich finde das Video sehr spannend und aufschlussreich. Die oben angebrachte Kritik, dass man ebenfalls ein Beispiel unter Ausschluss der schlechtesten Titel hätte machen sollen, ist richtig. Aber per Definition gelingt es den meisten Investoren nicht, die besten im Portfolio zu haben und die schlechtesten nicht. Also funktioniert indexieren doch.

Bild des Benutzers Franz Federer

Diese Beitrag weist zwar auf einen wichtigen Faktor hin, ist aber m.E. von der Präsentation her misslungen. Der Referent sagt einfach "Das ergibt einen Gesamtwert von 19360". Wie er auf diesen Betrag kommt, erwähnt er mit keinem Wort. Erst wenn man in Ruhe für sich selber rechnet, kommt man darauf, dass die 40 Franken die Differenz zwischen dem steuerbereinigten Ertrag von 360 und der Einsparung beim ex-Kauf ist.

Bild des Benutzers Fabio

Sehr interessant. Sind die Daten von Swedroe, 2015 öffentlich zugänglich?

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Kommentare

Bild des Benutzers Paul Uhler

Gratuliere, Herr Heri, mit diesem grossartigen Video sollte jeder verstehen, dass auch an der Boerse resp. Beim Geld anlegen Wunder aeusserst selten sind, und Erfolg wie ueberall mit Risikobereitschaft, Wissen und klugem Handeln sowie viel Ausdauer hart erarbeitet werden muss. Wer das nicht will, legt sein Geld besser unter's Kopfkissen und waehlt weiter SP.

Bild des Benutzers Thierry

Gutes Video, danke! Aber müsste man die (tiefere) Performance dann nicht auch in Relation dazu setzen, dass man das Geld nur einen Teil der Zeit investiert hatte?

Bild des Benutzers Thierry_Hinder

Ein gutes Video, vielen Dank! Müsste man aber nicht jene Phase, in der kein Geld investiert war (zwischen Verkauf und Wiedereinkauf) von der Performance-Rechnung ausnehmen? Oder in dieser Zeit zumindest den Zinssatz eines Sparkontos nehmen? Dadurch würde die Performance wohl steigen, bei immer noch kleinerem Risiko...

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Bild des Benutzers Marc

Ich finde, der Hinweis auf das Rauchen zu verzichten hat bei diesem Thema nichts zu suchen.

Bild des Benutzers redakteur

 Schauen Sie sich das nachfolgende, kürzlich ausgestrahlte Fintool-Video an. (hier). Dann versteht man den Hinweis etwas besser.

Bild des Benutzers Anonymous

Guten Tag

Könntet Ihr Eure EMAILs mit einheitlichem Absender zustellen. Sonst müssen wir in MS Outlook die Grafiken pro EMAIL jedesmal aufs Neue freigeben: 'Absender zu den Vertrauen-würdigen Quellen hinzufügen'. Danke.

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