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Warum indexieren funktioniert

Wir zeigen, warum indexierte Portfolios schon auch intuitiv zu guten Ergebnissen führen werden.
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Kommentare

Bild des Benutzers Gerhard Schwab

Interessant, die Zahlen - aber sind sie nicht etwas einseitig?
Mich würde auch die andere Seite interessieren:
- wie entwickelt sich der Index ohne die SCHLECHTESTEN 25%?
- ist nicht die Wahrscheinlichkeit, dass ein aktiver Investor die SCHLECHTESTEN Aktien nicht erwischt, genauso hoch?
Macht ein Index nicht genau das, was man Investoren NICHT empfiehlt:
Er "verkauft" Verlierer-Aktien nicht schnell genug, sondern hält sie, bis sie die Werteschwelle unterschritten haben und "kauft" sie erst, wenn sie sich bereits erholt haben.
Mit anderen Worten: ein Index macht keine Gewinnmitnahmen.
Wie wirkt sich das aus?
Freundliche Grüsse

Bild des Benutzers Marc Possa

Wieder mal ein guter Beitrag mit einem guten Präsentator, der schon nahe an Erwin Heri herankommt. Wenn man sich aber die Geschäftsmodelle beispielsweise der Schweizer Grossbanken anschaut, muss man leider klar zum Schluss kommen, dass die Interessens-Alignierung zwischen den Managements und denjenigen der risikotragenden Minderheitsaktionäre nicht besteht und dass mangels eines disziplinierenden Grossaktionärs die Selbstbedienungsmentalität und die Risikofreude Überhand genommen haben, was zu einer suboptimalen Risiko-Rendite Proposition führt. Deshalb muss man zwingend eine Selektion vornehmen, vielleicht auch mit dem Risiko, kurzfristig eine "gut-performende" Aktie zu verpassen (z.Bsp. bei einem technischen Rebound der Grossbankenaktien). Unternehmenskultur steht über vielem, leider gibt es für dies noch keine genaue Formel, aber eine superiore Kultur ist das Ergebnis von gewissen klar definierbaren Faktoren. Diese Mühe muss man sich nehmen und auch den Mut zur Lücke aufbringen. Langfristig zahlt sich dies mehrfach aus.
Beste Grüsse
Marc Possa
Geschäftsführender Partner VV Vermögensverwaltung AG
6304 Zug
+41 41 720 47 90
marc [dot] possa [at] vv-ag [dot] ch

Bild des Benutzers Nestor

Die Argumentation von Herrn Ochsner überzeugt mich aus folgenden Gründen nicht:
1. Die Argumentation gilt nur für Buy-and-Hold Anleger, die durch Dick und Dünn an ihren Aktien festhalten, auch wenn sie Monate- und Jahrelang unterperformen.
2. Weil Index-ETF immer auch die schlechtesten Aktien des Index enthalten.
Indexieren ist sicher etwas für Leute, die sich mit Durchschnittsperformances passiver Anlagestrategien zufrieden geben. Aber wie heisst es doch so schön: Wer Nichts wagt, gewinnt auch Nichts!

Bild des Benutzers redakteur

Nun ja, es ist ja nicht so, dass jemand der ein Aktienindexprodukt hält, "nichts wagt". Immerhin hat er oder sie eine Anlage mit einer Volatilität im Bereich von 15 bis 20%. Und er oder sie gewinnt ja auch - eben die langfristige Rendite von zwischen 5 und 10% p.a. Wenn Sie sich die 72 Regel ansehen (hier das Video dazu, oder wenn Sie es lieber ein wenig technisch haben, hier) ist ja das gar nicht so schlecht. Wenn Sie wissen, wie man es sicher besser macht als der Index, dann machen wir mit Ihnen sehr gerne ein Video. Melden Sie sich einfach bei uns. Aber bitte auch mit klarer Evidenz für systematische langfristige Überperformance, die nicht einfach nur das Erwirtschaften zusätzlicher Risikoprämien darstellt. Denn solche Videos haben wir auch schon gemacht. Beispielsweise hier zum Small Cap Effect, oder hier zur Momentum-Diskussion.

Bild des Benutzers Ulrich

Hallo!
Klar, wenn man zufällig nicht die beste Aktie im Portfolio hat..., dann ist der Index besser...
Nun nehmen wir mal an, A1 hätte nicht +50%, sondern -50% gemacht...
Wenn man die dann zufällig nicht gehabt hätte, wäre der Index dagegen dann deutlich schlechter gelaufen...
Das ganze Zahlenspiel erinnert mich an eine Statistik von Fidelity, die mal vorgerechnet hat, was passieren würde, wenn man die besten 10 Tage an der Börse in einem Zeitraum X verpasst.
Fidelity hat es allerdings versäumt, auch einmal vorzurechnen, was passiert, wenn man die schlechtesten 10 Tage verpasst.
Merke: will man eine bestimmte Botschaft via Statistik verbreiten, werden die Zahlen oft "passend" gemacht...
Schade, dass dies auch hier passiert..!
Mit freundlichen Grüßen
Harmssen

Bild des Benutzers redakteur

Wir haben das Beispiel mit den besten Tagen in einem Video bearbeitet. Sie finden es (hier). In einem weiteren Video gehen wir dann aber noch der Frage nach, wie es dazu kommen kann, dass einem gerade diese "heissen Tage" fehlen. Schauen sie doch (hier) mal rein. Im übrigen geht es uns nicht darum, via Statistik "eine bestimmte Botschaft zu verbreiten". Wir gehen unter anderem einfach nur der Frage nach, warum passive Strukturen mit grosser Regelmässigkeit besser performen als aktive Anlagestrategien. Da wir keine Produktinteressen verfolgen und unabhängig sind, sind das legitime Fragestellungen. 

Bild des Benutzers Benno Gächter

Ich finde das Video sehr spannend und aufschlussreich. Die oben angebrachte Kritik, dass man ebenfalls ein Beispiel unter Ausschluss der schlechtesten Titel hätte machen sollen, ist richtig. Aber per Definition gelingt es den meisten Investoren nicht, die besten im Portfolio zu haben und die schlechtesten nicht. Also funktioniert indexieren doch.

Bild des Benutzers Franz Federer

Diese Beitrag weist zwar auf einen wichtigen Faktor hin, ist aber m.E. von der Präsentation her misslungen. Der Referent sagt einfach "Das ergibt einen Gesamtwert von 19360". Wie er auf diesen Betrag kommt, erwähnt er mit keinem Wort. Erst wenn man in Ruhe für sich selber rechnet, kommt man darauf, dass die 40 Franken die Differenz zwischen dem steuerbereinigten Ertrag von 360 und der Einsparung beim ex-Kauf ist.

Bild des Benutzers Fabio

Sehr interessant. Sind die Daten von Swedroe, 2015 öffentlich zugänglich?

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